Der Tod gehört zu jedem Leben mit dazu. Irgendwann leidet jeder darunter. Es gibt kein emotionaleres und traurigeres Ereignis. Freunde und Familie können auf einer Beerdigung einen letzten Abschied von der entsprechenden Person nehmen und gemeinsam trauern. Doch die Beerdigung bringt nicht nur emotionale Belastungen mit sich, sondern leider auch finanzielle. Wenn man sich nicht rechtzeitig, während den eigenen Lebzeiten darum kümmert, bleiben später die Verwandten und Freunde auf den Kosten sitzen. Wir sprechen hier nicht von geringen Kosten. Solche eine Beerdigung kann schnell äußerst teuer werden.

Vermeidbare Kosten

Macht man sich früh genug Gedanken um die Finanzierung und Planung, entlastet man seine Liebsten um einiges. Schließlich ist es so oder so schon ein harter Tag für sie. Da wäre eine vermeidbare Belastung umso schlimmer. Vermeiden kann man dieses Szenario mithilfe einer Bestattungsvorsorge. Hierbei unterscheidet man zwischen zwei Arten.

Organisation

Die erste beinhaltet den organisatorischen Teil. Hierbei wird ein fester und strukturierter Plan erstellt, welcher nach dem Ableben sämtliche Aspekte beinhaltet, die durchgeführt werden müssen. So hat man quasi selbst schon zu Lebzeiten einen großen Teil seiner eigenen Bestattung organisiert. Mit der organisatorischen Bestattungsvorsorge erhält jeder Angehöriger und Bekannter seine eigene spezielle Aufgabe. Die betroffenen Personen wissen somit, wer die Beisetzung leiten soll, wer die Grabpflege wie übernimmt und vieles mehr.

Finanzierung

Der zweite Teil einer Bestattungsvorsorge beinhaltet die Kostendeckung und allgemein die finanziellen Aspekte. Man selbst möchte natürlich nicht die eigenen Angehörigen oder auch die Freunde auf den Kosten sitzen lassen. Deshalb empfiehlt sich eine strukturierte und rechtzeitige Sterbegeldversicherung.  Neben dieser Versicherung bestehen auch andere Optionen, wie zum Beispiel ein Treuhandkonto oder Sparbuch. Diese Konten werden zu Lebzeiten erstellt und man selbst ist die einzige Person, die darauf zugreifen kann.

Aussprache mit Angehörigen

Der Tod ist allgemein kein schönes Thema. Doch man sollte der Thematik nicht ausweichen, sondern sich so früh wie möglich um die strukturierte Absicherung kümmern. Denn man weiß leider nie, wann einen das Schicksal ereilt. Man sollte das Thema auch nicht nur für sich behalten, sondern sich im späteren Verlauf des Lebens mit den Angehörigen und Verwandten darüber austauschen. Es bleibt schließlich eins ehr ernstes Thema. So können die eigenen Vorstellungen und Wünsche für die eigene Bestattung erfüllt werden und man kann sich so von der Erde und den Mitmenschen verabschieden, wie man es sich vorgestellt hat. Die eigene Bestattungsvorsorge hilft sowohl Ihnen, als auch den betroffenen Mitmenschen.